Archive for the Music, Movies and Books Category

Make-Up Tutorials: Aussehen wie Marylin Monroe

Posted in Music, Movies and Books, Style on Mai 11, 2011 by miriam

Besonders praktisch für die Mädels: Auf YouTube findet man hunderte Tutorials von fleißigen Make-up-Artists (oder einfach begabten Laien), die ihr wertvolles Wissen via Video-Tutorial mit der Welt teilen möchten. Besonders hilft das den Mädels, die gerne den Pin-Up oder Rockabilly Stil ausprobieren möchten, aber keine Ahnung haben, wie das geht – vom schwarzen Lidstrich bis hin zum roten Lippenstift. Aber auch für erfahrene Rockabellas sind hier noch einige Tipps dabei, die das Verzieren des Gesichts erleichtern. Ich habe zwei Tutorials ausgesucht, die unbedingt empfehlenswert sind – schon allein deshalb, weil das Mädel so wahnsinnig symphatisch ist!

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Neues von den Baseballs: Strings ‚N‘ Stripes

Posted in Music, Movies and Books on Mai 9, 2011 by miriam

Wie lange habe ich darauf gewartet: Zwei Jahre nach „Strike“ veröffentliche die Berliner Rock n‘ Roll Band „The Baseballs“ ihr zweites Album: „Strings ‚N‘ Stripes“ heißt das neue Machwerk, und setzt wie auch schon das erste Album auf das Covern (vor allem aus dem Radio bekannter) Popmusik-Songs.

Im ersten Album überzeugte mich vor allem die Tatsache, wie viel man aus einem scheinbar ätzenden Popsong herausholen kann, wenn man nur die richtige Musikrichtung (= Rock ’n Roll) benutzt. So wurden z.B. Rihannas „Umbrella“ und Katy Perrys „Hot & Cold“, die mir bis dahin schon zu den Ohren raushingen, ganz neu interpretiert und (meiner Meinung nach) enorm aufgewertet (nun, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Aber da dies hier ein Retro-Love-Blog ist, gehe ich davon aus, dass die meisten Leser meinen Geschmack teilen und kein entsetzter Aufschrei erklingt, wenn ich sage, dass ich Katy Perry und Rihanna furchtbar schlecht finde).

Auch das zweite Album hat sich wieder einige Sünden der Popmusik vorgeknöpft und diese mit ordentlichen Instrumenten aus der Popmusiksparte gerettet. Uncle Crackers „Follow me“ ist auf der Scheibe ebenso vertreten wie Lady Gagas „Paparazzi“ – ebenfalls wieder sehr gelungene Coverversionen. Trotzdem muss man sagen, dass das erste Album mehr überzeugt hat – es ist einfach vielseitiger und hatte zudem noch den „Wow-das-ist-mal-was-Neues“-Effekt auf seiner Seite. Dennoch: „Strings ‚N‘ Stripes“ ist unbedingt hörenswert!

PS: Man beachte die AUTOOOOS im Videoclip!

PPS: Noch ein weiterer sehr sehenswerter Clip über die Baseballs:

Eis mit Stil

Posted in Music, Movies and Books on März 24, 2011 by miriam

Eis am Stil? Kennt jeder. Ist sowohl ein (meist) billiges, zuckersüßes Wassereis zum Schlecken, aber auch eine Fernsehserie aus den 70er Jahren.

Aber was ist Eis mit Stil?

Für mich ganz klar: Die neuen Eiskreationen von Langese Cremissimo! Denn dort gibt es jetzt als Special Editions ein “Doktor Schwigao” Eis und ein “Vom Winde verweht” Eis!

Die beiden Filmklassiker sind wohl DIE Liebesfilme schlechthin – irre schmalzig, aber einfach nur phantastisch! Die Kleider, die Schauspielerinnen.. das hat einfach Stil!

Und Eis mit Stil heißt dann, die Filme zu genießen, während man das dazu passende Eis genießt.

1. Vom Winde verweht

Die wunderschöne Vivien Leigh und ihr anbetungswürdiger Schauspielkollege Clark Gable sind als Scarlett o’Hara und Rhett Buttler wohl immernoch das Leinwandtraumpaar schlechthin.

In dem Südstaatendrama “Vom Winde verweht” geht es um den amerikanischen Bürgerkrieg, um Leid, um Stolz, Hass, Liebe und Leidenschaft.

Genauso leidenschaftlich wie die Südstaaten Amerikas und der phantastische Liebesfilm (der übrigens 10 Oscars bekam)  ist auch das dazu passende Eis: Dunkles Schokoladeneis und Himbeereis, verfeinert mit Himbeersauce und kleinen, feurig-roten Zuckerstückchen.

Einfach traumhaft!

2. Doktor Schiwago

Omar Sharif spielt den jungen russischen Arzt Doktor Schiwago, der zwar mit seiner Cousine verheiratet ist, sich aber unsterblich in die schöne Lara verliebt. In den Wirren der Russischen Revolution und des Bürgerkrieges finden die beiden zueinander, werden wieder auseinandergerissen, finden zueinander…

Ebenso eisig und  herb wie das Russland der damaligen Zeit ist auch die Eiskreation von Lagnese: Schneeweißes Eis mit Mascarpone und Zitroneneis, durchzogen von einer Vodka-Zitronen-Sauce und verfeinert mit kleinen Schoko-Schneeflocken.

Radio Rock Revolution – Filmkritik

Posted in Music, Movies and Books with tags , , , , , , on Januar 31, 2011 by miriam

Man nehme: Ein Boot, ein paar schräge Vögel, hunderte Schallplatten, Mikrofone und einen Sendemast – und voilà, das „Boat that rocked“ (Englischer Filmtitel) war geboren.

  • Handlung: Der 18-Jährige Carl muss zur „Strafe“, weil er in der Schule Drogen konsumiert hat, einige Zeit bei seinem Patenonkel leben. Diese Strafe würde sich wohl jeder Jugendliche wünschen, denn der Patenonkel ist oberster Boss des Piratensenders Radio Rock, der von einem Boot in der Nordsee aus das staatliche Radio mit verpönter Rock- und Popmusik anreichert. Die Crew auf dem Boot besteht aus einer Ansammlung liebenswerter Freaks, die ihr Leben der Musik verschrieben haben. So wundert es auch nicht, dass sie bis zum bitteren Ende gegen die britische Regierung kämpfen und sogar ihr Leben für Radio Rock aufs Spiel setzen. Natürlich nicht, ohne vorher die Philisophie von Sex, Drugs and Rock ’n Roll in Vollen Zügen auszuleben.

  • Hintergrund: Ein Wunder, dass der Film so gut geworden ist – hatte der Drehbuchautor zuvor doch den Schmalz- und Schnulzenfilm Tatsächlich Liebe zu Papier gebracht.Aber die Vorlage war ja schon da, schließlich orientierte man sich bei Radio Rock an dem legendären britischen Piratensender Radio Caroline – dieser ebenfalls auf einem Boot beheimatete Sender revolutiionierte die Musiklandschaft im Großbritannien der 1960er Jahre.

  • Kritik: Ein wirklich grandioser, mitreißender Streifen. Vor allem die zahlreichen Songs, die in die Handlung eingebaut wurden, sind wohl jedem, der sich mit den 60er Jahren auseinandersetzt, wohlbekannt. Hier wurden sämtliche Stücke eingespeist, die man auf typischen 60er Jahre Samplern findet, die man beim Teleshopping erwerben kann. Besonders begeistert hat mich der Schluss mit der unverkennbaren Parodie zu James Cameron’s Titanic – nur dieses Mal mit einer ordentlichen Portion Komik in der Dramatik. Nur ein Satz fehlte: „Meine Herren, es war mir eine Ehre, heute Abend mit Ihnen Radio machen zu dürfen.“

 

Hot, crazy, great: Cry Baby mit Johnny Depp – Filmkritik

Posted in Music, Movies and Books with tags , , , , on Januar 25, 2011 by miriam

Diesen Film muss man gesehen haben: Cry Baby, ein Rockabilly Musical mit Johnny Depp, ist ein absoluter Geheimtipp. Aber die Schauspieler, die Klamotten, die abgedrehte Story und vor allem die Musik machen den Streifen aus den 90ern einfach einzigartig.

  • Story: Es war einmal ein beschauliches amerikanisches Städtchen in den 50er Jahren. Alle sind brave College-Boys und anständige Junge Damen – alle? Nein! Denn neben den Spießern, den Squares gibt es noch die Coolen, die Draufgänger, die Rock n‘ Roller: Die Drapes. Und deren Anführer ist kein anderer als der heiße Johnny Depp, der in seiner Rolle als Cry-Baby Walker in ein fantastisches Rockabilly-Outfit gesteckt wurde.Wie es das Schicksal will, verliebt sich Cry-Baby in Allison, die Freundin des Anführers der Squares.Diese Liebesgeschichte birgt natürlich enormes Konfliktpotential, das mit Schlägereien, Gefängnis und drohender Entfernung der Elvis-Tolle einhergeht, bevor sie in einem waghalsigen Angsthasen-Autorennen mit Omas und Schwangeren gipfelt. Klingt alles total verrückt, und ist es auch. Aber was es auch ist: Urkomisch und mitreißend!
  • Hintergrund: Regisseur John Waters hatte auch schon mit Hairspray Erfolg, und auch Cry Baby wurde bald als Broadway Musical aufgeführt. Neben Johnny Depp war angeblich auch Tom Cruise als Hauptdarsteller im Gespräch gewesen – aber wie der Film beweist, war die letztendliche Entscheidung des Regisseurs eindeutig die richtige.

  • Filmkritik: Da gibt es nicht viel zu sagen: Wer die 50er Jahre liebt, wer sich gerne etwas schräge, trashige Filme zu Gemüte führt, ist bei Cry Baby eindeutig an der richigen Adresse!


Retro Kochen! – Kochhits und Partyhits der 60er Jahre

Posted in In my Room, Music, Movies and Books with tags , , , , , on Januar 10, 2011 by miriam

Wer auf Retro steht, steht auf Vintage-Klamotten, Oldie-Musik und original Wohnungseinrichtung aus den 50er und 60er Jahren. Wer diesen Lifestyle dann noch komplettieren will, sollte auch seinem Gaumen die Eigenheiten dieser Epoche nicht vorenthalten – und das geht ganz einfach, wenn man die Retro-Kochbücher von Dr. Oetker besitzt. Die Kochhits der 60er – Retro kochen und Partyhits der 60er – Retro feiern sind die Ideale Grundlage, um ein Old-School-Flair in die Küche und auf den Esstisch zu bringen.

Must-Have: Retro kochen

Der Klappentext verspricht:

„Musikalisch und kulinarisch war man damals noch auf der Suche. Herrliche Experimente sind bis heute unvergessen: Russische Eier, Cocktail-Igel, Erdbeerbowle.“

Und diese Leckereien wurden appetitlich und stylish angerichtet fotografiert – man bekommt beim durchblättern der Bücher sofort Lust, den Kochlöffel zu schwingen und die Köstlichkeiten selbst zuzubereiten.

Die Bücher machen wirklich Lust auf retro-Kochen und retro-Essen, und sogar meine Oma schwelgte beim Anblick der ihr wohlbekannten Rezepte in nostalgischen Erinnerungen. Fazit: Sehr zu empfehlen! Jetzt fehlt mir nur noch der dritte Teil der Serie: Backhits der 60er – Retro backen 🙂

Die Kochhits, Partyhits und Backhits der 60er gibt es im Dr. Oetker-Verlag und kosteten 2005  jeweils 9.90 Euro. Momentan bekommt man sie leider nur noch gebraucht bei Amazon ab 3 Euro. Zuschlagen!

Must-Have: Rockabilly / Psychobilly Christmas

Posted in Music, Movies and Books on Dezember 20, 2010 by miriam

Weihnachten naht, die Geschenke sind gekauft – fehlt noch der richtige Soundtrack. Last Christmas hängt nicht erst seit diesem Jahr zum Hals raus, und die theatralischen Weihnachtsalben von Maria Carey und Co. sollen eh nur die Kassen der millionenschweren Goldkehlen aufbessern. Deswegen: Greift unbedingt zu den folgenden Christmas-Samplern!

Beide sind wirklich erschwinglich (Bei Amazon oder iTunes für jeweils 8,99 bzw knapp 3 Euro als mp3-Album), und die Songauswahl ist erste Sahne.

Die Rock n‘ Roll & Rockabilly Christmas Platte ist etwas ruhiger, Musik (wie das Cover schon sagt) vornehmlich aus den 50er/60er Jahren. Man findet hier weihnachtliche Songs von Elvis, The Cadillacs, The Drifters, Nat King Cole, Chuck Berry und vielen Anderen. Mein absoluter Lieblings-Song auf dem Sampler: „Christmas in Jail“ von The Youngsters. Zum Reinhören:

Psychobilly Christmas hingegen geht schon richtig ab und ist nichts mehr für zartbesaitete Gemüter. Ich persönlich find die Songs echt genial und meistens unglaublich witzig – mit viel schwarzem Humor, versteht sich. Da gibt es dann Titel wie „Grandma got run over by a reindeer“, „Silent night, deadly night“ oder „Gunslingin‘ Santa“. Mein Weihnachts-Tip hier: „I shot my baby for Christmas“ von The Vaudevilles. Einfach genial 😉